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Unterhalt gegenüber Eltern
BGH, Urt. v. 1902.2003, XII ZR 67/00
Einem nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigten Unterhaltspflichtigen ist bei der Inanspruchnahme auf Elternunterhalt grundsätzlich zuzubilligen, einen Anteil von rund 20 % seines Bruttoeinkommens für seine (primäre) Altersversorgung einzusetzen; dabei steht ihm grundsätzlich frei, in welcher Weise er Vorsorge für sein Alter trifft.
Für den Ehegatten des auf Elternunterhalt in Anspruch genommenen Unterhaltspflichtigen ist nicht von vornherein ein bestimmter Mindestbetrag anzusetzen, sondern der nach Maßgabe der ehelichen Lebensverhältnisse bemessene (höhere) Unterhalt.
OLG Koblenz, Urt. v. 20.10.2003, 12 U 1462/02
Der eheliche Scheinvater ist dann weiterhin zum Unterhalt gegenüber dem nicht von ihm stammenden Kind verpflichtet, wenn er bewusst die Vaterrolle spielt, obwohl er weiß, dass er nicht der leibliche Vater ist.
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Anwalt, Rechtsanwalt, Kanzlei Gleixner Kellner Mahrer, Bogen, Dingolfing, Amtsgericht Landau a.d.Isar |
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